Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda werden wir einen Kartoffelacker anlegen. Ziel ist es, vor allem unseren Kindern/Enkeln, zu zeigen, wie aus einer Kartoffel viele Kartoffeln wachsen.
Der Obst- und Gartenbauverein Gemünda wird die Schirmherrschaft übernehmen. Wer Interesse hat, im Herbst seine eigenen Kartoffel zu ernten, der meldet seinen Bedarf „Zentner“ bei Marcus Schweizer Tel. 09567.9816 216 oder 0170.2963 127 bis spätestens 19.04. an.
Am Kirchweihmontag, 30.04. um 14.00 Uhr werden wir, „An den Kirchenäckern“, gemeinsam die Kartoffel legen. Der jeweilige „Kartoffelbeetbesitzer“ ist für die Pflege bis zur Ernte selbst verantwortlich. Der Obst- und Gartenbauverein leistet beratende Unterstützung.
Im Herbst werden wir ein Kartoffelerntefest mit allen „Claimbesitzern“ und der Bevölkerung feiern. Dann wird es sich zeigen, wer die größte Kartoffel erntet.
Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda findet die Veranstaltungsreihe „Gemünner Kochstudio“ einmal monatlich statt.
Was gibt es an der Gemünner Kirwa? Natürlich Bräta Kuchn.
Deshalb steht am Samstag, 21. April 2012 auf dem Programm: Bräta Kuchn aus „Lindes Lustbackofen“.
Ab 15.00 Uhr können Sie jedoch, im Dressel´s Pavillon, die verschiedenen Kuchensorten probieren, das Rezept in Empfang nehmen und Fragen stellen. Nach dem Kaffeetrinken gibt es Festbier und deftiges aus Dressel´s Hofladen. Natürlich werden auch die edlen Obstbrände bereit stehen.
Lassen Sie sich diese Köstlichkeiten nicht entgehen.
Für unsere Planungssicherheit, melden Sie sich bitte bei Renate Dressel unter Tel. 09567/981012.
Der Backkurs ist leider bereits ausgebucht.
Zum dritten Mal trafen sich kochbegeisterte Einwohner von Gemünda und auch auswärtige Gäste um eines der alten und bewährten Rezepte der Vorfahren nach zu kochen. Etwa ein Dutzend Männer und Frauen hatten sich angemeldet, um unter der Regie von Gertraud Müller, Marlene Schubert und Karin Treiber Bohnenkerne mit gemengten Klößen, geräucherten Bauch und Rotwurst zu kochen.
Für den abendlichen “Ansturm” auf einen der begehrten Plätze im Hofcafé Mohnbiene war bereits alles vorbereitet, als die Köchinnen begannen, die Messer zu wetzen und die Löffel zu schwingen, Töpfe, Schüsseln und Pfannen mit Zutaten zu füllen und nebenher Erklärungen und Erläuterungen ab zu geben.
Neugierig und höchst interessiert schauten die Teilnehmer den Akteuren über die Schultern, als lange vor Beginn des Essens bereits verführerischer, herzhafter Duft den Raum um die große Küche erfüllte.
Wer zuhause nachkochen möchte, halte sich an folgende Vorgaben für 4 Personen:
400 g gemischte Bohnenkerne werden über Nacht eingeweicht
800 g Räucherbauch kocht man mit Salz und einigen Zwiebeln in etwa 1 ltr. Wasser weich und fängt den Sud anschließend auf.
Aus 2 Eßl. Butter, 2 Eßl. Mehl und 1 Eßl. Zucker bereitet man eine dunkle Einbrenne zu, die mit dem Kochwasser des Räucherbauches abgelöscht wird. Ein halbes Päckchen Sauerbratengewürz wird in einem Viertel Liter Wasser aufgekocht und durch ein Sieb zur Einbrenne gegeben. Man schmeckt mit Essig, Salz und Pfeffer ab, gibt die Bohnen zu und lässt alles sämig einkochen.
Für die Klöße kocht man 1 kg geschälte Kartoffeln weich, presst sie heiß durch und lässt die Masse erkalten. Anschließend gibt man vier Eigelbe dazu und mischt die Masse mit je 100 g Mehl und Stärkemehl rasch zu einem homogenen Teig zusammen. Man formt daraus Klöße, und gibt in die Mitte einige in Butter geröstete Semmelwürfel. Die Klöße bekommen einen besonderen Glanz, wenn sie vor dem Kochen mit in Kartoffelmehl getauchten Händen nachgeformt werden.
In reichlich gesalzenes, kochendes Wasser werden die Klöße eingelegt, und bei halb geöffnetem Topf bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten ziehen lassen.
Der Räucherbauch wird in Scheiben geschnitten und angerichtet, und die Rotwurst gebraten oder in Brühe erhitzt.
Das nächste Kochstudio öffnet am 21. April, eine Woche vor der Kirchweih in Gemünda. Dabei geht es dann um “Bräta Kuchen” aus dem Steinbackofen.
Gemeindebrief der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gemünda
25. Ausgabe – 01/2012– März 2012 bis Mai 2012
Autenhausen / Dietersdorf / Gehegsmühle / Gemünda /Gleismuthhausen / Merlach /Muggenbach
Gemeindebrief als PDF
Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda findet die Veranstaltungsreihe „Gemünner Kochstudio“ einmal monatlich statt.
Am Samstag, 17. März 2012 steht auf dem Kochprogramm „Bohnenkerne mit Klöß, Rotwurst und Bauch.
An diesem Tag werden Gertraud Müller, Marlene Schubert und Karin Treiber interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen wie dieses Gericht schmackhaft zu bereitet wird. Ziel des Gemünner Kochstudios ist es, alte Hausgerichte wieder an die junge Generation weiterzugeben.
Veranstaltungsort ist dieses mal das Hofcafe Mohnbiene. Das Kochen beginnt um 17.00 Uhr und das Essen um 18.30 Uhr.
Für beide Termine melden Sie sich bitte bei Christa Gossenberger Tel. 09567/1356, E-Mail: info@zumknochsbeck.de an.
„Was Oma kocht und Opa mag“ heißt es im Jubiläumsjahr 2012 einmal im Monat in Gemünda. Alte
Gerichte, die meist nur noch in handgeschriebenen Kochbüchern der Bewohner zu finden sind, sollen in geselliger Runde zubereitet und gekostet werden. Bei der zweiten Runde des „Gemünner Kochstudios“ zeigte am Faschingssamstag Renate Dressel zwölf interessierten Frauen und einem Mann, wie man Faschingskrapfen und Ausgezogene zubereitet. Die Frau des Seßlacher Bürgermeisters hat das Krapfenbacken tatsächlich von ihrer Oma gelernt, erzählt sie. Inzwischen ist die Enkelin längst selber „Profi“, allein in diesem Jahr hat sie schon 120 Krapfen gebacken.
Für die meisten Teilnehmerinnen war das Zubereiten des Schmalzgebäcks dagegen eine Premiere. Beate Dürr wollte es schon immer lernen. Nun hofft die Gemündaerin, das richtige Gefühl für den Teig zu bekommen. Weil „mein Mann Ausgezogene liebt“, hat sich Karola Pawlowski aus Weitramsdorf angemeldet. Zunächst zeigt die Hausherrin, dass man ein gutes Händchen für die Hefe braucht. Mit etwas Zucker und warmer Milch vermischt lässt sie das Backtriebmittel in einer kleinen Schüssel gehen. Renate Dressel weiß: „Die Hefe darf nicht mit Salz in Berührung kommen!“ Dann müssen die übrigen Zutaten für den Teig gewogen und gemischt werden. Doch Vorsicht:
Salz und Zucker sind leicht zu verwechseln, wie eine Teilnehmerin gleich zu Beginn feststellen muss.
Es gilt den Teig gut zu kneten. Christina Freymark (Rothenberg) hat für diese Arbeit ihren Mann Gerd mitgebracht. „Ich habe die Maschine nicht gefunden“, scherzt sie. Für Renate Dressel gelingt der Teig am besten, wenn er mit der Hand geknetet und abgeschlagen wird. Mindestens zehn Minuten Zeit solle man sich dafür schon nehmen, damit genug Luft untergemischt wird. Anschließend muss sich der Teig abgedeckt an einem warmen Ort verdoppeln. Knetet man ihn danach nochmals, wird er noch feinporiger, rät die Hausherrin.
Da Dressel bereits vorgearbeitet hat, können die Teilnehmerinnen gleich weiter machen: Sie stechen je 50 Gramm schwere Teigstücke mit dem Löffel ab. Mit der hohlen Hand auf Holzbrettern gut geformte Teigkugeln, möglichst ohne Naht, bilden die Basis für perfekte Krapfen. Zum Gehen kommen die Teigkugeln, bemehlt, geölt und abgedeckt auf ein Brett. Erst wenn sie sich nochmals vergrößert haben lässt Dressel die Rohlinge, Oberseite zuerst, am Herd ins heiße Fett gleiten. Die Holzlöffelprobe gibt Auskunft über die richtige Temperatur im Topf: Steigen am Stiel langsam Bläschen auf, können die Krapfen hinein. Dressel bevorzugt zum Frittieren geeignetes Pflanzenöl, mit Butterschmalz gemischt. Nach drei Minuten im zugedeckten Topf werden die Gebäckstücke umgedreht, nach weiteren drei Minuten kommen sie goldgelb heraus. Auf Küchenpapier gelagert verliert das Schmalzgebäck überschüssiges Fett.
Auch „Ausgezogene“ werden zubereitet: Beim Ausziehen des Teigs schauen die Damen Renate Dressel aufmerksam über die Schulter. Auf dem Handrücken parken die Teilnehmerinnen, hier Christa Fischer, ihre Rohlinge, bis Platz im Topf ist. Dort werden die kreisrunden Teigstücke von einer Seite mit dem heißen Fett begossen.
Währenddessen füllen Eveline Matthes und Mariandel Aladi die noch lauwarmen Krapfen, natürlich mit Hiffenmark. Nun ist es definitiv Zeit für die erste Kostprobe, finden Christina Freymark und Christa Fischer. Kurz danach ist die erste Lage Krapfen fertig. Und auch die Ausgezogenen
können sich sehen lassen!. Nach dem Abkühlen kann das Gebäck gezuckert oder – wenn daheim auf Vorrat gebacken werden soll – eingefroren werden.
In der Tiefkühltruhe landete das beim Gemünner Kochstudio zubereitete Gebäck allerdings nicht: Nachmittags wurden die Krapfen und Ausgezogenen in der Scheune „Zum Knochsbeck“ verkostet.
Bettina Knauth
Zum Nachbacken hier das Rezept von Renate Dressel:
Für 40 bis 50 Krapfen braucht man für den Teig 1 kg Mehl, 2 Würfel Hefe, 500 ml Milch, 120 g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Vanillinzucker, 6 Eigelb, 1 Gläschen Obstbrand, 200 g weiche Butter. Dazu Ausbackfett und zum Füllen Hagebuttenmarmelade (Hiffenmark). Rezept Faschingskrapfen
Anlässlich der 1175-Jahrfeier, wurde ein gemeinsamer Fackelumzug zur ehemaligen Grenze mit unseren Nachbarn aus Ummerstad unternommen. Trotz der kalten Temperaturen wurde bei warmen und kalten Getränken sowie Gulaschsuppe, Bratwürsten und Gnocchi gefeiert und sich am Lagerfeuer aufgewärmt.
Mit dem liebevoll geschmückten Weihnachtsbrunnen in der Ortsmitte von Gemünda grüßte der Obst- und Gartenbauverein Gemünda die Bürger und Besucher im 1175 Jahre jungen Stadtteil von Seßlach und wünschte ihnen eine besinnlich-schöne Weihnachtszeit. Die bienenfleißigen Helfer Christa Fritz, Mariandel Aladi Christa Fischer und Horst Heubner hoffen, mit ihrer Kreativität ein besonderes Highlight und einen Grund zum Innehalten im vorweihnachtlich geschmückten Ort geschaffen zu haben, an dem sich Jung und Alt erfreuen können. Der OGV möchte auch für die Festtage 2012/2013 den Weihnachtsbrunnen fortführen.
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Als eine der Attraktionen zum Jubiläumsjahr richtete der Festausschuss der Stiftung “1175 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda” das “Gemünner Kochstudio” ein, eine Veranstaltungsreihe, die Einheimische und Besucher während des gesamten Jahres begleiten wird.
Hier wird unter dem Motto “Was Opa mochte und Oma kochte” pro Monat ein Rezept aus alten Kochbüchern zu neuem Leben erweckt.
Versierte Gemündaer Hausfrauen, die diese Rezepte von den Vorfahren übernommen haben und gerne an Interessierte weitergeben, leiten jeweils eine Kocheinheit, stellen die Rezepte zur Verfügung, geben Tipps aus der Küche von anno dazumal und sind Ansprechpartner rund um die Küchengeheimnisse der Altvorderen.
Dass es sich dabei keineswegs immer um Sonntagsküche, vielmehr um das Essen an normalen Werktagen handelt, konnte man bei der Eröffnung des Kochstudios feststellen – hier weihte Christa Fischer das gute Dutzend Kochbegeisterter in die Geheimnisse ums “gebackene Blut “ein. Ein relativ einfaches, wenn auch gehaltvolles Essen, wo aus frischem Schweineblut, geschnittenen Semmeln und Zwiebeln, Speck, Eiern und Gewürzen in der Bratraine eine herzhafte Mahlzeit entsteht, die zusammen mit Pellkartoffeln und Gewürzgurken ein sättigendes Gericht darstellt.
Davon konnten sich die Essensgäste schließlich auch überzeugen – sie bekundeten bereits wieder Interesse an der nächsten Veranstaltung – dann gibt es bei Renate Dressel Faschingskrapfen.
Alle Termine für das Kochstudio und auch die weiteren Veranstaltungen entnehmen Interessierte bitte jeweils dem Kalender, der die belegten Tage unterstrichen ausweist.





