Gemünda in Oberfranken

1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda

Im Rahmen des Jubiläums 1.175 Jahre Gemünda findet die Veranstaltungsreihe „Gemünner Kochstudio“ einmal monatlich statt. Am Faschingssamstag, 18. Februar 2012 steht auf dem Kochprogramm „Faschingskrapfen“. An diesem Tag wird Renate Dressel interessierten Bürgerinnen und Bürgern zeigen (Backbeginn 10.00 Uhr am Roten Brunnen 1) wie Krapfen zubereitet und ausgebacken werden. Ziel des Gemünner Kochstudios ist es, alte Hausgerichte wieder an die junge Generation weiterzugeben.

Möchten Sie wissen, wie das geht? Dann melden Sie sich bei Renate Dressel, Tel. 09567/981012, an. Da die Zahl der Mitbackenden begrenzt ist, bitten wir um umgehende Anmeldung.

Die Verkostung der leckeren Krapfen findet um 15.30 Uhr in der Scheune Zum Knochsbeck statt. Im Anschluss an das Kaffeetrinken gibt es natürlich deftiges Gemünner Essen und Trinken. Wir wollen den Abend genießen und lustig in den Faschingssonntag schunkeln. Lassen Sie sich dieses Highlight nicht entgehen! Hierfür melden Sie sich bitte bei Christa Gossenberger Tel. 09567/1356, E-Mail: info@zumknochsbeck.de an.

Veröffentlicht von Astrid Franz Am Sonntag, 22. Januar 2012KOMMENTAR SCHREIBEN

Gemünda – Der Standort hätte besser nicht sein können. Er bietet einen schönen Blick auf das Dorf, liegt in unmittelbarer Nähe des „Grünen Bandes“, wo einst die ehemalige innerdeutsche Grenze verlief, und am Zweiländerweg der Initiative Rodachtal. Dort, in Nachbarschaft zur Heiligenquelle, entsteht eine Kapelle, in der Pilger innere Einkehr und Besinnung, aber auch Schutz vor Unwetter finden. Am Wochenende legte die Stiftung „1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda“ den Grundstein für das Gebäude. Ideengeber des Projekts ist Hermann Gossenberger. Als Wanderer auf dem Jakobsweg haben ihn die Kapellen am Rand der Strecke immer wieder begeistert. „Wenn man erschöpft, fern vom Beruf in einer Kirche oder Kapelle zur Ruhe kommt, dann ist das ein unbeschreibliches Gefühl, das muss man erlebt haben“, sagte Gossenberger bei der Feierstunde am Samstagmorgen. Im Herbst 2009 hatte er seinen Freunden vom „Warsteiner-Stammtisch“ den Vorschlag unterbreitet, eine solche Kapelle zu bauen. Schnell fand er Mitstreiter. Planer Josef Starkl entwarf ein Modell, die Stiftung übernahm die Bauträgerschaft. Das Besondere ist, dass neben Hermann Gossenberger die Familien Hendrik Dressel, Volker Hartung, Dieter Mey, Alfred Schweizer, Dieter Treiber und Reiner Weikard das Vorhaben finanzieren und handwerklich umsetzen. Die Kasse der Stiftung wird damit nicht belastet. Die ökumenische Betreuung liegt in den Händen von Pfarrer Andreas Neeb und Pastoralreferent Harald Ulbrich. Das Grundstück stelle Frank Leutheußer zur Verfügung. Bei der Grundsteinlegung erläuterte Starkl die Pläne an Hand eines Modells. Sie sehen in der Kapelle Plätze für sechs Personen vor. Ein Kreuz aus Glas auf der Ostseite lenkt den Blick der Besucher auf sich, wenn sie eintreten. Rundum verläuft in der Mauer ein Glasstreifen, der je nach Tageszeit einen unterschiedlichen Lichteinfall gewährleistet. Hermann Gossenberger peilt Mitte September dieses Jahres als möglichen Einweihungstermin an. haro

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Veröffentlicht von Astrid Franz Am Mittwoch, 20. Juli 2011KOMMENTAR SCHREIBEN

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