Ein schmuckes fränkisches Dorf im Norden Bayerns. Seit der Gebietsreform 1978 ist es ein Teil der Stadt Seßlach im Landkreis Coburg. Auf großen Landkarten sucht man es vergebens: es liegt abseits der Autobahnen und Schnellstrassen.
Und doch: wem es Heimat ist, dem ist es Mittelpunkt der Welt. Auch in der großen Geschichte, der Welt und Reichsgeschichte, ist sein Name nicht verzeichnet.
Doch auch Gemünda hat seine Geschichte: Im Jahre 837 wird Gemünda erstmals in einer Urkunde erwähnt. Damit wird jedoch nicht seine Gründung angegeben; diese liegt im Dunkel der Geschichte. Der 836 verstorbene Graf Asis schenkte u.a. den Ort Gemünda – zur Sicherung seines Seelenheils – dem Kloster Fulda.



