Mystische Sage um und im Gemündaer Wald
Einst gab es eine Handelsstraße zwischen dem Schloss zu Hohenstein und der Burg Altenstein, von der viele Tunnel und Geheimgänge abzweigten. Hier versteckte sich das Gesindel, um die vorbeireisenden Handelskarawanen zu plündern und auszurauben.
Der einzige Geheimgang, der zum Schloss führte, wurde von Mönchen bewacht, die damals dort lebten und schwer bewaffnet waren um das sichere Geleit der Handelswaren ins Schloss zu gewährleisten. Einer der Mönche hatte es sich zur Aufgabe gemacht die Querstraßen und Tunnel von Ungläubigen und Dieben zu säubern. Täglich legte er sich auf die Lauer um die Personenwehr zu informieren, die dem Gesindel seine gerechte Strafe zukommen lies. Meist noch am gleichen Tage wurde das Todesurteil, der Tod auf dem Schafott, vollzogen.
Die Diebe aber schworen sich Rache und wollten den Mönch töten. Von Erzählungen weiß man, dass er enthauptet wurde. Sein Geist soll noch heute bei Neumond im Wald von Gemünda auf der Lauer nach Plünderern und Dieben liegen. Er findet keinen Frieden bis er seine Erlösung findet. Man sagt, er wird erst erlöst, wenn die Nächstenliebe sich gegen Habgier, Eifersucht, Machtstreben und die 10 Stationen der Bosheiten durchsetzt. Am Ende wird derjenige belohnt werden, der das zu schaffen weiß.
Quelle: SA (unbekannt?)



